Erklärung des Provinzials Pater Jozo Grbeš anlässlich der Ernennung des neuen Apostolischen Visitators für die Pfarrei Medjugorje

Ich bringe dem Heiligen Vater, Papst Leo XIV., meinen aufrichtigen und tiefsten Dank für die Ernennung von Bischof Msgr. Francesco Cavina zum neuen Apostolischen Visitator mit besonderem Auftrag für die Pfarrei Medjugorje zum Ausdruck. Auch wir als Gemeinschaft verstehen diese Ernennung als Zeichen der besonderen väterlichen Sorge des Heiligen Vaters für Medjugorje. Es ist wahrhaftig ein Ort des Gebets und der Spiritualität für Pilger aus allen Teilen der Welt, die Frieden, Gebet und die Begegnung mit dem Herrn suchen.
Msgr. Cavina ist nach Erzbischof Henryk Hoser und Erzbischof Aldo Cavalli der dritte Apostolische Visitator, der für die Pfarrei Medjugorje ernannt wurde. Der Papst entsendet ihn nach Medjugorje, damit er auch in seinem Namen hier gegenwärtig ist, das Leben mit unseren Brüdern und den Pilgern teilt und Medjugorje von innen heraus erlebt.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich zugleich Erzbischof Aldo Cavalli für seinen Dienst, seine Zusammenarbeit und sein Verständnis während der fast fünf Jahre seines Wirkens in Medjugorje danken. Möge der Herr ihm alles, was er getan hat, mit der Fülle seiner Gnade und seines Friedens vergelten.
Wir empfangen den neuen Apostolischen Visitator mit großer Dankbarkeit und großer Wertschätzung sowie mit Offenheit für die Zusammenarbeit, um alles zum Wohl des Volkes Gottes und im Dienst jener Gnade zu tun, die wir spüren, sehen und erfahren … Wir wünschen ihm Gottes reichen Segen für seinen neuen Dienst. Wir freuen uns sehr darauf, ihm zu begegnen.
Dies ist eine Gelegenheit, auch selbst einen Augenblick innezuhalten und dem Herrn für all die Gnaden zu danken, die er uns durch seine Mutter in all den Begegnungen schenkt, die Tausende und Millionen Menschen gerade hier in Medjugorje erleben.
Durch Menschen wie die Apostolischen Visitatoren ist der Heilige Vater gemeinsam mit den Pilgern, dem Volk und den Priestern auf dem Weg durch Medjugorje. Ich denke, dies ist ein Ausdruck der Sorge, der Liebe und der Aufmerksamkeit, die Medjugorje entgegengebracht werden. Davon zeugen viele Menschen und zunehmend auch zahlreiche Bischöfe aus aller Welt, die mit ihren Gemeindemitgliedern, ihren Freunden und ihren Pilgern hierherkommen … und hier in Medjugorje verweilen.
Pater Jozo Grbeš
Provinzial der Herzegowinischen Franziskanerprovinz
