Stellungnahme zum Vandalismusvorfall

Mit großer Bestürzung haben wir die Nachricht von dem Vandalismusakt erhalten, durch den Gebetsstätten unserer Pfarrei geschändet wurden. Wir haben umgehend mit der Beseitigung der Schäden und den Instandsetzungsarbeiten begonnen, damit alle Bereiche wieder in würdiger Weise für das Gebet hergerichtet werden können. Wir danken allen, die durch ihre Arbeit und ihren selbstlosen Einsatz dazu beitragen, dass dieser Wallfahrtsort weiterhin ein Ort der Begegnung mit Gott, ein Ort des Friedens bleibt – ein Ort, an dem die selige Jungfrau Maria, die Königin des Friedens, verehrt wird.
Auf besondere Weise laden wir alle Gläubigen ein, auf dieses Ereignis so zu reagieren, wie es uns die Muttergottes seit mehr als vierzig Jahren in Medjugorje lehrt: durch Gebet, Fasten und Vergebung. Beten wir für die Bekehrung der Herzen derer, die diese Tat begangen haben; möge der Herr sie mit seiner Gnade berühren und sie auf den Weg des Guten führen. Beten wir auch um den Frieden in den Herzen aller Menschen. Die Muttergottes ruft uns unablässig dazu auf, Friedensbringer zu sein. Möge uns dieses Ereignis dazu bewegen, ihren Aufruf noch ernster zu nehmen: Böses nicht mit Bösem zu vergelten, sondern durch unser Leben Zeugnis für Liebe, Vergebung und Hoffnung abzulegen.
Der Wallfahrtsort bleibt für alle Pilger geöffnet. Das Gebetsprogramm findet wie üblich statt, und die betroffenen Bereiche werden zügig gereinigt und instand gesetzt, damit sie wieder als Orte des Gebets und der Begegnung mit dem Herrn – auf die Fürsprache der Königin des Friedens hin – dienen können.
Pfarrbüro Medjugorje
